Plot:
Die Autorin beschreibt in diesem Buch ihre Zerrissenheit zwischen ihrer amerikanischen und ihrer iranischen Identität. Sie ist in Amerika aufgewachsen, und will herausfinden wo sie wirklich hingehört. Nachdem sie sich dann dazu überwunden hat tatsächlich nach Teheran zu reisen um von dort aus zu arbeiten, trifft sie auf eine Stadt, die sie sie sich so nicht vorgestellt hat. Das Buch schildert ihre Erfahrungen dort.
Für mich, eine Inspiration.
Ich habe dieses Buch geliebt. Jeder der das Buch gelesen hat sagt jetzt: wie kann man ein Buch lieben, was die schrecklichen Zustände im Iran dermaßen genau schildert? Aber genau das liebe ich. Moaveni schildert eben nicht nur diesen Staat der "Axis of Evil" von Bush, sondern wie die Menschen dort damit umgehn und trotzdem irgendwie Zufriedenheit finden. Sie ist eben genau an den Menschen dran, gehört dazu, und kann es deswegen viel besser einschätzen, denke ich. Trotz unzähliger Einschränkungen, finden die Iraner anscheinend oft einen Weg drum rum, und können trotzdem zum Beispiel Partys feiern.
Außerdem ist Azadeh Moavenis Leben ein äußerst inspirierendes. Sie hat auch Politikwissenschaft studiert und ist jetzt Journalistin, speziell was Angelegenheiten im Mittleren Osten angeht. Sie ist für mich der Beweis, dass es nicht unmöglich ist, sein Leben als Journalistin zu gestalten, so wie es mittlerweile überall dargestellt wird.
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